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    Rojava Calling

    Die Revolution in Nordsyrien und die Wiederentdeckung eines
    kämpferischen Internationalismus

    Spätestens seit der Schlacht um Kobanê ist die demokratische
    Selbstverwaltung in den kurdischen Gebieten Nordsyriens, besser bekannt
    unter dem Namen Rojava, ein wichtiger Bezugspunkt internationaler
    Solidarität für die hiesige Linke.

    Das auf einem weit verzweigten System von Kommunen, Räten und
    Kooperativen errichtete demokratische System dort, führte auch in den
    deutschen Debatten zu einer Rückbesinnung auf rätedemokratische
    Traditionen der Arbeiter*innenbewegung. Die Entschlossenheit der
    Volksverteidigungseinheiten YPG und ihrer Fraueneinheiten YPJ im Kampf
    gegen die Angriffe der türkischen Armee und des Islamischen Staates gab
    vielen Linken auch hierzulande neuen Mut.

    Hier gab es eine Linke, die siegen konnte. Hier konnte man vielleicht
    lernen, wie auch in den kapitalistischen Metropolen ein erneuter
    Aufbruch möglich wäre. Mit dieser Perspektive reisten im Februar 2017
    mehrere Redakteure der linksradikalen Online-Zeitschrift lower class
    magazine nach Syrien. Sie blieben viele Monate und arbeiteten in der
    Kommune der Internationalist*innen, in den lokalen Jugendstrukturen, in
    den militärischen Formationen zur Verteidigung der Revolution. Die
    Erfahrungen, die sie dort machen konnten, die unfassbar schönen wie die
    widersprüchlichen und schweren, wollen sie mit euch teilen, diskutieren,
    über sie streiten.

    Mit Peter Schaber und Willi Effenberger
    Flüsterübersetzung türkisch, englisch möglich.

    Einlass 19³° Uhr // Beginn 20°° Uhr