• Doors Open: 20:00
  • AK: 18,- €
  • VVK (zzgl. VVK-Gebühr): 14,- €
  • Style: punk, New Wave, new romantic

Tickets gibts u.a. in unserem D.I.Y. Ticket Shop

Die Ruts sind legendär, aber die Ruts DC lassen sich nicht nur auf ihre alten Hits wie z.B. Babylong is Burning, Jah Wars and Staring at the Rudeboys reduzieren, sondern sind auch heute eine kreative Band die immer noch weiß, was einen großartigen Song ausmacht.

Aktuelle Videos:

Kill The Pain www.youtube.com/watch?v=H0t1S6qww9o
Music Must Destroy, feat. Henry Rollins www.youtube.com/watch?v=4irIUwvqemc
Psychic Attack www.youtube.com/watch?v=RQ7N4qFbL9g

 

Ruts DC

Als sich Malcolm Owen 1977 mit ein paar Mitgliedern der in Auflösung begriffenen Pubrockband Hit & Run zusammentat, um The Ruts zu gründen, war der Sound ihrer Wahl ein dementsprechend dreckiger Pubrock-Punk. Dass auch Reggae ein Teil ihrer DNA war, zeigte sich, als die Roots Reggae-Band Misty in Roots auf das zornige Talent der weißen Jungs aufmerksam wurde und ihnen die Produktion der ersten Single auf dem eigenen Label People Unite ermöglichte. „In a Rut“ verkaufte sich im Verlauf einer gemeinsamen „Rock Against Racism“ Tour  erstaunliche 20.000 mal. Sie wurde bald gefolgt von einer John Peel Session und einem Vertrag mit Virgin Records. Der bescherte der Band einen Berg Schulden, aber der Welt ein großartiges Album – „The Crack“ – und eine Handvoll brillianter Singles:  „Staring At The Rudeboys“, „Jah War“ und „Babylon’s Burning“, das die übriggebliebenden Bandmitglieder jüngst neu aufnahmen – mit dem kongenialen Henry Rollins als Sänger. Diese Rockhymne mit eingebauter Rasta-Philosophie verhält sich spiegelbildlich zu den Energiefusionen aus Reggae und Rock, die die Bad Brains gleichzeitig in Washington DC erzeugten. Aber 1980 waren die Ruts selbst gezwungen, sich ein DC an den Namen zu hängen, als Owen an den Folgen einer Heroinsucht verstarb. DC steht für „Da Capo“– von vorne.

Erwartungsgemäß wird diese zweite Phase der Band von der Rock-Geschichte weitgehend unterschätzt. Aber für die, die wissen, stellt vor allem das Album „Rhythm Collision“ ein Fetisch-Objekt dar. Ruts DC produzierten dieses Dub-Set 1982 in einem brandneuen Studio namens Ariwa, aufgebaut und betrieben von einem jungen Engineer namens Neal Fraser, der aber bald unter dem Namen Mad Professor bekannt werden sollte. Auf diesem Album schmiegten sich Punkrock und Reggae – mit etwas funky Hilfestellung – ineinander wie Yin & Yang. Die Grundstimmung ist von melancholischer Gelassenheit, mit einem schwebenden Klangraum und gar nicht so vielen vordergründigen Effekten – die dadurch nur noch effektiver wirken. Wenn Dub die Kunst der Subtraktion ist, dann gibt dieses Set eine Idee davon, welche Wege Dub – als Produktionmethode – noch beschreiten kann. Was dann ja letzten Endes auch geschah.

A NEW REVOLUTION

Jennings–Ruffy-Heggarty

In 2008, Ruffy and Segs returned to “Mad Professors” studio to start a new project -it became ‘Rhythm Collision Vol. 2’. Mixed by Brighton genius “Prince Fatty” – RC2 was released in 2011 and new cycle was set into motion.

Enlisting the help of Leigh Heggarty on guitar the new RutsDC performed in the U.K, Europe, Australia and New Zealand which in turn led to the inevitable step of writing new songs. RutsDC took to the studio once again ,this time to record and create a brand new more “rock” based album. “Music Must Destroy” was released in September 2016, and was extremely well received making No1 – Album of the Year in Vive Le Rock magazine and elsewhere being hailed as “a return to form”.

Going from strength to strength, March 2017 will see them as special guests to The Stranglers on a sell out U.K. tour followed by their own gigs in September and November.

Revolving and evolving – the circle is unbroken

http://www.theruts.co.uk/