• Doors Open: 20:00

    Diese wild opulent zirkushaft komponierte Nacht wird von Musikerinnen bespielt, die sich dem Thema Feminismus aus unterschiedlichstem Blickwinkel tonal angenommen haben und die für sich sprechen.

    live: PILOCKA KRACH, SHIRLEY HOLMES, BLACK CHEETAHS, CATS ON PEACOCKS

    Djs: KARINA QANIR, LAURA DE VASCONCELOS, SARAH ADORABLE

    MC: CHRISTIN NICHOLS

    Fotoland: IVOOO

    Visuals: TULIP ARTS PROJECT

    Mit Freundlicher Unterstützung der Musicboard Berlin Gmbh

    Der Fakt, daß in der Branche “Musik”, die sich gesellschaftspolitisch oft extra-avantgardistisch geriert – was Gleichberechtigung angeht – besonders stumpf auf der Stelle getreten wird, nervt uns als queere Männer. Schon längst vergessen gehofft, vermeint, agiert der Manager, Booker,Techniker,Tüftler und dazu mindesten 80 mal mehr Schlagzeuger, Gitarristen, Bssisten, Keyboarder, Trompter, Saxophonisten etc in wahrsten SInne des Wortes selbstherrlich, um sich dabei unangenehm verblüffend oft frühmittelaltertlich, schulterzwinkernd überflüssig saudumm verschwiemelt patriarch aufzuführen. Es scheint das Minenfeld, was im künstlerischen Diskurs oder beim Engagement für Frauenrechte aufscheint, ein höchst Reales. Das lässt Kunst und Politik logischerweise mal wieder glücklich verschmelzen. Allein die männlich dominierte Medienlandschaft und auch der weltweite Netzstammtisch schafft es jeden Tag, das Wort FEMINISMUS und Frauen zu verunglimpfen und reale Diskriminierung als Kriegschauplatz zu wählen. Der Titel bleibt, um ein klein wenig mit einem guten musikalischen Fest und grossartigen Künstlerinnen gegenzuhalten.

    PILOCKA KRACH ist der eklektische, manche sagen der einzige wahrhaftige Rockstar aus Berlin. Niemand, der im Technozirkus performt, geriert sich klangmusikalisch annähernd so schön scharf wie diese brilliante Tanzflächenüberfüllerin. Sie inszeniert ihr brandneues Album „Sugar Cane & The Lost Amigos“ unter dem eigenem Label als funky grooviges Tanzheater. Und wir sind höchst willig dabei.

    SHIRLEY HOLMES, Die zwei fulminanten Stimmen und das wahnwitzige Schlagwerk schleudern uns puckernden IndiePunk, Elektro, 90s und Gefühlstrash des Heute ins Hirn. Stellt man sich Ideal, Kraftclub und L7 beim Schlammcatchen vor, kommt man dem irre tanzbaren, tumultig, charmanten, frech rotzigen Battlecharme dieses Livespektakels ganz, ganz nahe.

    THE BLACK CHEETAHS ist eine verdammt coole Mixtur aus 60s/70s Rock und analoger Elektronik, deren Eckpunkte Elvis und Nirvana sein könnten. Sie zerschreddern, prügeln wuchtig los, Stillstand, hoch fräsend. Aber immer auch mit Zärtlichkeit. Man könnte es vielleicht Doom-Dubstep nennen. Sofia Tk singt betörend, schreit, schickt uns ins Megauniversum.

    CATS ON PEACOCKS sind vier größere Diven auf dem Weg zum GlamWaveDiscoRap-Olymp. HipHopHymnen-Prinzessin Carolina Colada, die Schamanistin des Jetzt – Grace Ryan, die Doomdrummende ElectroQueen Danielle Maars und Andrea Black als böse Königin entführen tanzend ins Reich von Splittern und Glitter.

    KARINA QANIR, bekannt aus Funk und GEGEN, führt mit ihren hyperhypnothischen, dunklen Sets direkt zum euphorischen, ekstatischen Rausch, der sich scheerentief in die tanzende Seele brennt.

    LAURA DE VASCONCELOS die brasilianische Berlinerin ist brillante Weltdjane. Von Cannes über die Tanztage und Tanzflächen aller Kontinente rockt sie mit wuchtigem ChicagoTechhouseDiscoPostPunk das freudig taumelnde Feiervolk.

    SARAH ADORABLE war nicht nur Hälfte der obercoolen Elektro-Dance-Sensation Scream Club, sondern schickt mit Brettern, die den Tanz bedeuten, die rasende Menge ins techno-newwave-synthpop Glück.

    CHRISTIN NICHOLS, die rabiat radlerbrechende halbbritische Berlinerin, Schauspielerin und Sängerin der Band „Prada Meinhoff“ ist heute zechende Zeremonienmeisterin und führt durch die rockenden Wirren der Nacht.

    www.ichbineinberlinerfestival.de